DBO - Deutsche Buddhistische Ordensgemeinschaft

8. Jahrestreffen vom 10.-12. Mai 2011 im Kloster Vien Duc, Ravensburg

Protokoll

Dienstag

Um 15.30 Uhr waren tatsächlich alle Ordinierten, die sich angekündigt hatten, bereits eingetroffen. Schön, dass diesmal auch zwei Nonnen aus der Schweiz angereist waren. Anschließend führte uns der Ehrw. Abt Thich Hanh Gioi durch das Gebäude und die Gartenanlagen des in schöner, ruhiger Ortsrandlage liegenden Klosters.

Ab 16.30 Uhr stand die Vorstellungsrunde auf dem Plan. Erstmals vermittelten die Anwesenden mit Hilfe von viel auf die Wand projiziertem Bildmaterial eine Vorstellung von ihrer Lebensweise. Es war berührend, einiges über die verschiedenartigen Lebensbedingungen, die sich mitunter schwierig gestalten, zu erfahren. Zwei der Nonnen verbringen einen Teil des Jahres jeweils in Asien.

Ab 20.30 Uhr wurde dieser wie auch der folgende Tag mit stiller Meditation abgeschlossen.

Mittwoch

Auch der Morgen des Mittwochs wie auch des Donnerstags begann mit einer Stunde gemeinsamer stiller Meditation vor dem Frühstück. Ab 9.00 Uhr sprach der Ehrw. Abt Thich Nhu Dien über das Thema der Hauslosigkeit, woran sich eine interessante Diskussion über die Perspektiven des Buddhismus in Deutschland anschloss.

Von 14.00 – 15.30 Uhr fand die MV des Vereins statt (siehe gesondertes Protokoll).

Nach der Teepause wurde die Gestaltung unserer website besprochen. Es wurde vorgeschlagen, die Taste „Impressum“ zu erweitern in „Impressum/Kontakt“, zudem sollten die Ziele in Form von Stichworten angegeben werden. Eine Extrataste soll eingerichtet werden, die Texte zum Themenbereich „Vom Sinn und Wert der Ordination“ zugänglich macht. Einige der Anwesenden wollen sich um brauchbare Texte kümmern und sie evtl. übersetzen und kürzen.

Zum Thema Vinaya wurde auf ein Buch von Than Kevali hingewiesen, Vinaya – die unbekannte Seite des Buddha, von dem die BG München einige Exemplare verteilt habe.

Ab 19.30 Uhr folgte der interessante, detaillierte Bericht der Ehrw. Sucinta über die erste Nonnen-Ordination der Theravada-Tradition in Australien vom 22.10.2009. Erstmalig hat dort ein Mönch der Ajahn Chah-Tradition eine duale Ordination mit Pali-Reziation initiiert. Ajahn Brahm habe mit dieser Ordination Fakten schaffen wollen, wurde allerdings anschließend von der Ajahn-Chah-Tradition ausgeschlossen. Seine Position als Abt behält er nichtsdestoweniger. In Australien seien Nonnen sehr willkommen, durch Ajahn Sujato, Ajahn Brahm und vietnamesische Mönche erfahren sie viel Unterstützung.

Donnnerstag

Während des Morgens wurden die anstehenden Aufgaben verteilt, unsere Rolle in der Ethik-Kommission der DBU angesprochen und auch der Plan für einen erneuten Sangha-Tag in diesem Jahr positiv beschieden. Nach dem sehr herzlichen Dank an das Kloster, den Abt und auch die Küchenmannschaft, für die so freundliche Aufnahme und Betreuung im Kloster machten wir uns nach dem Mittagessen erfreut und bereichert auf dem Heimweg.

Bilder