Zur Geschichte der DBO

Die Initiative, einen Verein für deutschsprachige Ordensleute, die nach dem Vinaya leben, zu gründen, ging vom Hochehrwürdigen Thich Nhu Dien, dem Gründerabt der vietnamesischen Pagode Vien Giac in Hannover, aus. Nachdem im Jahre 2000 der Jahreskongress des Dachverbandes der deutschen Buddhisten, die Deutsche Buddhistische Union (DBU), in der Pagode stattfinden durfte, entstand der Wunsch nach einer engeren Zusammenarbeit der DBU mit den Vietnamesen, der größten buddhistischen Gemeinschaft im Lande.

Im Jahre 2003 kam es zu einem Gespräch des Gründerabtes mit einigen Ratsmitgliedern der DBU, um die Möglichkeiten zu sondieren, auch für die Ordensleute einen Zusammenschluss zu erreichen. Rasch wurde jedoch deutlich, dass dies aus Sicht der asiatischen Mönche und Nonnen nicht innerhalb der DBU geschehen könne, da diese eine von Laien getragene Organisation ist, wenn ihr auch einige Ordinierte angehören.

Daher wurde dann im Jahre 2004 ein erstes Treffen deutschsprachiger Mönche und Nonnen in Hannover anberaumt, das einen ersten Austausch von Ordensleuten verschiedener Traditionen ermöglichte. Auch in den nachfolgenden Jahren gab es derartige Treffen an verschiedenen Orten.

Im Jahre 2008 kam es schließlich zur Gründung eines Vereins, für den der Name Deutsche Buddhistische Ordensgemeinschaft (DBO) gefunden wurde. In dieser Bezeichnung drückt sich eine Parallelität zur DBU, aber auch der Wunsch aus, mit dieser Organisation zusammen zu arbeiten. In der Vereinssatzung findet ein Spektrum von Zielen und Aufgaben Ausdruck, die die DBO seither erfolgreich verfolgt.